Partizipation      
 

10.11.2010

Es stand das Kind am Fenster zur Nacht
und hat seine Augen weit aufgemacht,
denn über ihm in der Ferne,
da leuchteten tausend Sterne.

Die Mutter rief, der Vater kam,
er an die Hand sein Kind dann nahm
und ihm den Weg zum Bettchen wies.
Das Kind mit vielen Fragen liess.

Es dachte das Kind im Bette zur Nacht:
Warum sind die Sterne so fest gemacht?
Ach könnte ich doch von ihnen nur einen
zu mir ins Zimmer nehmen, zum Scheinen.

Der Stern als Lampe ging nicht aus dem Sinn,
so fragt es am Morgen die Lehrerin.
Doch die war für Höheres angestellt
und löste es schnell aus der Kinderwelt.

Erklärte die Kelten, Bruch und Objekt.
Die Schülerschar gab sich zugedeckt.
Das Kind ganz hinten schlief leise
und lernte auf eigene Weise.

Maria Tresa Splett-Sialm

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