Ein paar Fenster zur Kulturerziehung      
 

Phantasie als Motor des Denkens

Das wahre Abenteuer beginnt im Kopf.
Unser bestes Werkzeug ist die Phantasie.
Mit ihr kann ich jederzeit reisen, wohin ich will.

Geschichten und Bilder erfinden....
Es beginnt mit kleinen Reisen, vorerst ganz in der Nähe, im Garten:
Nur ein klein wenig aus dem Fenster schauen und etwas entdecken:
Den einsamen Vogel
Die eben aufgegangene Blüte
unten auf der Strasse dem Mann, der noch nie durchs Dorf geschritten ist, nachsehen
die bekannte Frau Müller grüssen und sofort das Fenster schliessen,
schnell alles aufschreiben
und in einen Zusammenhang bringen,
aus dem Fenster lehnen, über alles nachdenken,
über das Gras, den Strauch, das weggeworfene Papier, den nahen Wald, das Lärmen auf den Strassen,
das Kindergelächter, die angehobene Stimme der Nachbarin,
den zottelnden Hund, das Eichkätzchen
und auf die Uhr gucken:
Ja in zwei Minuten habe ich dies alles gesehen, gedacht, erinnert,
mein Kopf - eine wunderbare Einrichtung
oder was ist richtig, was falsch????

 

 

 

Drudeln
irgendwo mit einem Stift anfangen zu zeichnen,
in der Ecke des Blattes oder in der Mitte, egal,
Kurven fahren und Ecken schneiden.
He, da wächst ein Kopf,
will sehen, was für ein Hut drauf passt
und jetzt das Gegenüber.
Schade kein Platz,
vielleicht springt aus diesen Ohren die lauernde Katze.
Fehlgeschlagen, es wurde ein Kamel.

 
16.12.2011
  Briefe aus Chile 8
Bericht über mein Unterrichtsmodell in Chile 2008
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01.12.2011
  Briefe aus Chile 7
Mein erarbeitetes Modell „Kulturunterricht“ konnte ich 2008 ohne Bürokratie in Chile an einer Schule für sprachgehemmte Kinder testen.
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23.11.2011
  Briefe aus Chile 6
Die Idee, über das Künstlerische Zugang zur Sprachentwicklung und Sprachförderung aller Kinder zu finden, lässt mich nicht los.
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